| Itinerary
Tag 1: Kapstadt nach Trawal
Wir starten in Kapstadt, einer der charismatischsten Städte Afrikas. Diese Stadt bietet dir
einen großartigen Einblick in das moderne Leben Afrikas. Außerdem ist Kapstadt für
seine einzigartige Flora und Fauna berühmt und wurde als eines der biologisch reichsten
und am stärksten bedrohten Ökoregionen der Erde eingestuft. Ein weiteres Highlight ist
der Tafelberg, von dem aus du die Stadt, das Kap und die umliegenden Berge überblickt
kannst. Und last but not least ist Kapstadt für seine zahlreichen wunderschönen, endlosen
Sandstrände bekannt.
Um 9 Uhr geht’s los zu einer Township Tour. In Zeiten der Apartheid (1949 – 1992)
wurden alle Rassen durch physische Barrieren getrennt. Südafrikas Townships
verdeutlichen die noch immer existierende klaffende Wunde der Apartheid, die noch
verheilen muss.
Nach der Township Tour zeigen wir dir Bloubergstrand, einen der schönsten Strände
Kapstadts.
Im Anschluss beginnen wir unsere erste Fahrt. Wir fahren 300 km nördlich nach Trawal,
hierfür brauchen wir insgesamt ca. 4 Std. Unterwegs suchen wir uns ein schönes
Plätzchen um Mittag anzurichten und gemeinsam zu essen. Im Anschluss an unsere
kleine Pause geht es weiter. Nach der Ankunft auf unserem ersten Campingplatz zeigen
wir Euch das Fahrzeug, Zelte und die Ausrüstung an Bord.
Tag 2: Trawal nach Orange River
Wir verlassen Trawal nach dem Frühstück, um 9 Uhr und reisen 420 km. Hier für
brauchen wir ca. 6 Std., einschließlich einer Mittagspause. Außerdem halten wir in
Springbok, um uns mit Proviant einzudecken. Die Nacht verbringen wir nahe der
südafrikanischen/namibischen Grenze am Orange River. Hier kannst du, umgeben von
wunderschöner Landschaft, die ersten Eindrücke Afrikas auf dich wirken lassen.
Tag 3: Orange River im Fish River Canyon
Nach dem Frühstück hast du die Möglichkeit, an einer Kanutour auf dem Orange River
teilzunehmen (optional). Nach dem Mittagessen überfahren wir die Grenze nach Namibia.
Anschließend reisen wir noch 180 km (ca. 3 Std.), zu unserem Campingplatz in Hobas
nahe des Fish River Canyons. Mit Einbruch der Abenddämmerung besuchen wir den Fish
River Canyon, den zweitgrößten Canyon der Welt. Dieser bietet, besonders bei
Sonnenuntergang, ein beeindruckendes Fotomotiv. Danach geht es zurück zum Camp um
gemeinsam zu kochen, zu essen und den Abend am Lagerfeuer zu verbringen.
Tag 4: Fish River Canyon nach Helmeringhausen
Wir verlassen Fish River Canyon um 9 Uhr und fahren 300 km, wofür wir ca. 4 Std.
brauchen. Nach Ankunft auf dem Campingplatz gibt es Mittagessen und die Option auf
einen Ausritt (optional), um dabei die herrliche Landschaft rund um die Tirasberge zu
erkunden. Wer nicht reiten möchte kann diese natürlich auch zu Fuß entdecken.
Tag 5: Helmeringhausen nach Sesriem
Nach dem Frühstück verlassen wir Helmeringhausen um 10 Uhr und treten unsere 250
km Fahrt an, für die wir ca. 4 Std. brauchen. Mittagspause machen wir wie immer
unterwegs. Nach Ankunft in Sesriem steht der Abend zur freien Verfügung.
Tag 6: Sesriem nach Swakopmund
Am frühen Morgen, kurz vor Sonnenaufgang geht’s los. Wir fahren 20 Min zur
berühmten „Düne 45“, rechtzeitig, um den Sonnenaufgang vor dieser beeindruckenden
Kulisse der größten Sanddüne der Welt zu erleben. Du hast dann die Möglichkeit die
Düne zu erklimmen um den atemberaubenden Blick auf die Umgebung zu genießen.
Nach dem Frühstück an diesem faszinierenden Ort gehen wir auf einen gemeinsamen
Spaziergang. Ein lokaler Guide hilft uns, die Wunder und das verborgenen Leben der
Namib Wüste, der ältesten Wüste der Welt, zu entdecken. Nach dem Mittagessen fahren wir 350 km, für die wir ca. 5 Std. benötigen. Unser Ziel ist heute Swakopmund. Hier
werden wir die nächsten 2 Tage verbringen.
Tag 7: Swakopmund
An diesem Tag erwachst du in Swakopmund, Namibia größter Küstenstadt. Die Stadt ist
durchzogen von wunderschönen deutschen Kolonialgebäuden und das am Rande der
Namib-Wüste. Diese Lage gibt der Stadt ein ganz besonderes Flair. Um 10 Uhr gehen wir
auf eine Tour durch Mondesa, Swakopmunds Township. Hier hast du die Möglichkeit die
lokale Kultur hautnah zu erleben und einige traditionelle Speisen, im Township-eigenen
Restaurant zu probieren.
Anschließend kannst du an einer oder mehreren der Adrenalin-Aktivitäten, für die
Swakopmund so berühmt ist, teilnehmen (optional). Angeboten werden unter anderem
Sandboarding, Quadbiking und Fallschirmspringen. Außerdem ist Swakopmund für seine
reichenhaltigen Fischgründe berühmt. Optionale Angeltouren können vor Ort gebucht
werden.
Tag 8: Swakopmund
Tag 8 ist ein weiterer Tag, um Swakopmund zu genießen. Es gibt viele Möglichkeiten.
Unter anderem kannst du das Museum, das viel von Namibias Geschichte und Ethnologie
zeigt, das National Marine Aquarium, die Crystal Gallery und Kunsthandwerksmärkte
besuchen. Abends können wir Swakopmund unsicher machen und uns gemeinsam ins
Nachtleben stürzen (optional).
Tag 9: Swakopmund nach Spitzkoppe
Wir verlassen Swakopmund um 8 Uhr und fahren 250 km (ca. 3 Std.). Zuerst reisen wir
in Richtung Norden, um die Robbenkolonie am Cape Cross zu besuchen. Anschließend
machen wir uns auf in Richtung Osten nach Spitzkoppe. Wir erreichen unseren
Campingplatz zur Mittagszeit. Heute steht der Rest des Tages zur freien Verfügung um
sich umzuschauen. Spitzkoppe ist eine Gruppe von Granitgipfeln mit vulkanischem
Ursprungs. Es wird als das Matterhorn Namibias bezeichnet. Es gehört zu den meist
fotografierten Bergen Namibias und ist bei Sonnenauf- und untergang besonders
spektakulär. Außerdem gibt es hier eine Reihe Jahrtausendalte Felsmalereien der Khoe
San People zu entdecken. Dieser magische Ort fasziniert außerdem wenn sich der
Nachthimmel zeigt. Aufgrund der geringen Bevölkerungsdichte und der geringen
Lichtverschmutzung bietet Namibia die besten Voraussetzungen, um den Nachthimmel
der südlichen Hemisphäre zu erforschen und zu fotografieren.
Tag 10: Spitzkoppe nach Kamanjab
Heute fahren wir 200 km (ca. 4 Std.). Um 9 Uhr geht’s los in Richtung Kamanjab. Wir
halten Unterwegs für unsere Mittagspause und kommen um ca. 2 Uhr in Kamanjab an.
Nach dem wir unser Camp errichtet haben, besuchen wir ein Dorf des Himbastammes.
Die Himbas sind ein uraltes Volk und eng mit den Hereros verwandt. Die Frauen tragen
einzigartige Frisuren und sind berühmt für die Verwendung einer Mischung aus Butter
und Ocker um ihre Haut vor dem rauen Klima der Wüste zu schützen.
Tag 11: Kamanjab nach Okaukuejo (Etoscha)
Um 9 Uhr verlassen wir unser Camp in Kamanjab und fahren 280 km (ca. 3,5 Std.). Wir
erreichen unseren Campingplatz in Okaukuejo zur Mittagszeit. Heute Nachmittag erleben
wir unsere erste Safari. Der Etosha Nationalpark ist ein Teil der Etosha-Pfanne und die
Heimat von mehr als 100 verschiedenen Arten von Säugetieren, einschließlich der
Spitzmaulnashörner, Elefanten, Löwen, Leoparden, Impalas und vielen mehr. Die heutige
Safari wird ca. 2 Stunden dauern und einen kleinen Vorgeschmack auf den morgigen Tag
geben. Unser Campingplatz befindet sich direkt neben einem beleuchteten Wasserloch,
an dem sich die Tiere häufig zum Trinken sammeln. Hier bietet sich noch einmal die
Möglichkeit die wilden Tiere hautnah zu erleben und zu fotografieren.
Tag 12: Etosha
Wir stehen bei Sonnenaufgang auf um einen ganzen Tag auf Safari zu gehen.
Tag 13: Okaukuejo (Etoscha) nach Otjiwarongo
Wir verlassen Okaukuejo um 8 Uhr und fahren 250 km, ca. 3 Std. Zur Mittagszeit
kommen wir am Cheetah Conservation Park an. Dieser Park ist eines der Projekte, die
wir unterstützen. Hier hast du die Gelegenheit, Interessantes über das schnellste Säugetier
der Welt zu lernen, den Geparden. Der Cheetah Conservation Park tut alles in seiner
Macht Stehende, um den Geparden für künftige Generationen zu retten. Du erlebst die
Geparden in ihrem natürlichen Lebensraum und siehst sie fressen. Du hast außerdem die
Chance auf ein persönliche Treffen mit einem der Zentrums eigenen Geparden. Im
Anschluss an diese faszinierende Erfahrung fahren wir eine halbe Stunde zu unserem
Campingplatz.
Tag 14: Otjiwarongo nach Windhoek
Wir verlassen Otjiwarongo um 10 Uhr und fahren 250 km (ca. 2 Std.) in Richtung Süden.
Wir halten in Okahandja zum Mittagessen. Hier kannst du Holzschnitzereien bewundern
und Souvenirs kaufen. Nach dem Mittagessen fahren wir noch eine Stunde nach
Windhoek, der Hauptstadt sowie wirtschaftlichem und kulturellem Zentrum Namibias.
Die Entwicklung dieser Stadt wurde von nama, herero, deutscher, afrikaans, und britisher
Kultur beeinflusst.
Am Nachmittag kannst du Namibias größte und modernste Stadt erkunden. Abends
treffen wir uns in Joes Beer House (optional) einem gemütlichen Biergarten zum
Abendessen und geselligen Beisammensein.
Tag 15: Windhoek nach Ghanzi
Um 8 Uhr verlassen wir Windhoek und fahren 350km in Richtung der
namibischen/botswanischen Grenze. Hier machen wir unsere Mittagspause und reisen
anschließend weitere 3 Std. nach Ghanzi, unserem ersten Buschcamp in Botswana. Am
Nachmittag gehen wir auf einen Buschspaziergang mit dem Khoe-San Volk
(Buschmänner). Hier bekommst Du einen Einblick in die traditionelle Lebensweise
dieser Jäger und Sammler deren Spuren 150.000 Jahre zurück reichen. Genetiker sind
sich heute einig, dass das älteste Genmuster unter den modernen Menschen, das der
Khoe-San ist und damit die menschliche Bevölkerung wie wir sie heute kennen, von
ihnen abstammt.
Tag 16: Ghanzi nach Maun
Um 9 Uhr lassen wir Ghanzi hinter uns und fahren 300 km (ca. 4 Std.). Wir erreichen
Maun zur Mittagszeit. Unser Campingplatz liegt nahe des Okavango Deltas, einem
UNECO-Welterbe. Im Okavango Delta hat sich eine extrem vielseitige und dichte
Tierwelt angesiedelt, darunter 112 Säugetier- und 64 Reptilienarten. Dieses weltgrößte
Binnendelta ist die Heimat einiger bedrohter Tierarten wie Geparden, Breitmaulnashörner,
Spitzmaulnashörner, Afrikanische Wildhunde, Leoparden aber auch Tierarten wie
Flusspferde, Nilkrokodile, Gemsböcke, Elefanten, Büffel, Löwen, Hyänen und viele
mehr. Du hast heute die Möglichkeit an einem Rundflug über die einzigartige Wildnis
des Okavango-Delta teilzunehmen (optional) und die Artenvielfalt aus der
Vogelperspektive zu erleben. Der Campingplatz verfügt aber auch über einen schönen
Pool- und Barbereich, an dem du dich, unter der afrikanischen Sonne entspannen und auf
den morgigen Tag freuen kannst.
Tag 17: Delta
Um 9 Uhr geht’s los. Wir fahren 20 Min an den Rand des Okavango Deltas. Dort steigen
wir in traditionelle Mokoros, dünne lange Holzboote und gehen auf eine Bootsafari. Hier
bekommst du einen hautnahen Einblick in die herrliche Tierwelt, die Labyrinthe von
Lagunen, Seen und Kanälen. Wir verbringen die Nacht in einem Bush Camp im Herzen
des Deltas unter dem beeindruckenden afrikanischen Sternenhimmel.
Tag 18: Maun
Zur Mittagszeit kehren wir zu unserem Campingplatz in Maun zurück, erfüllt von den
Eindrücken des Deltas. Du hast jetzt Zeit dich am Pool zu entspannen oder die nahe
gelegene Krokodilfarm zu besuchen (optional).
Tag 19: Maun nach Gweta
Wir verlassen Maun um 10 Uhr und fahren 250 km. Wir machen unsere Mittagspause
unterwegs und erreichen unseren Campingplatz in Gweta kurz nach dem Mittagessen.
Die heutige Übernachtung ist ein Zwischenstopp um die lange Fahrt von Maun nach
Kansane etwas zu entzerren. Du hast den Nachmittag zur freien Verfügung um die
Umgebung zu erkunden und dich am Pool neben einem schönen Baobab Baum zu
entspannen.
Tag 20: Gweta nach Kasane
Um 9 Uhr verlassen wir Gweta und fahren 270 km in Richtung Kansane. Wir erreichen
unseren Campingplatz zur Mittagzeit. Der Campingplatz liegt direkt am Fluss Chobe im
Chobe Nationalpark. Der Chobe ist ein 1500 Kilometer langer Nebenfluß des Sambesi
und ist berühmt für seine Vielzahl von Elefanten, Flusspferden, Büffeln und einer
herrlichen Vogelwelt.
Am Nachmittag gehen wir auf eine Flusssafari. Hier kannst du die Landschaft und die
Tierwelt vom Wasser aus genießen und die reichhaltigen Fotomöglichkeiten nutzen,
besonders bei Sonnenuntergang.
Tag 21: Kansane nach Livingston
Um 9 Uhr verlassen wir Kasane und den Chobe National Park. Wir fahren ein nur kurzes
Stück zur botswanischen/sambianischen Grenze. Nach der Grenzüberquerung geht es
weiter nach Livingston und wir erreichen unseren Campingplatz zur Mittagszeit.
Livingstone ist das touristische Zentrum der Viktoriafälle, eines der sieben natürlichen
Weltwunder und außerdem ein UNESCO-Weltkulturerbe. Diese atemberaubenden
Wasserfälle sind besonders nach der Regenzeit spektakulär. Der lokale Name der
Viktoria Fälle ist Mosi au Tunya und bedeutet, "donnernder Rauch" und bietet zusätzlich
eine große Auswahl an Adrenalin-Aktivitäten.
Am Nachmittag geben wir dir ein Briefing zu diesen Aktivitäten wie Wildwaterrafting,
Bungyjumping, Picknick am Abgrund der Fälle und vieles mehr. Du kannst dir dann
überlegen, ob du an einer oder mehreren teilnehmen möchtest. Ansonsten hat auch dieser
Campingplatz einen schönen Pool- und Barbereich zu bieten.
Tag 22: Livingston
Dies ist unser letzter Tag on Tour. Wir feiern unsere gemeinsame Zeit mit einer
Bootsfahrt auf dem Sambesi (optional). Hier gibt es noch mehr Tierwelt zu erleben und
gemeinsam können wir über die letzten 22 Tage und unsere Eindrücke reflektieren. Dabei
gibt es ein All-you-can-eat and-drink Menu. |